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By Dietmar Grichnik

Bankenverbände gewinnen in der aktuellen Umbruchsituation der Bankwirtschaft strategische Bedeutung für die beteiligten Banken. Neben den derzeit auf europäischer Verbandsebene vehement ausgetragenen politischen Streitfällen zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Banken spielen die Sparkassen- und Genossenschaftsverbände eine brisante Rolle bei den ökonomischen Strategieüberlegungen der von ihnen vertretenen Bankengruppen im neuen Wettbewerbsumfeld.

Dietmar Grichnik untersucht die Strukturen und Leistungen der Verbände auf ihre ökonomische Effizienz und entwickelt ein Konzept kollektiver Strategien der Mitgliedsunternehmen einer Bankengruppe. Dabei wendet er ausgewählte Ansätze der interdisziplinären Forschung über Nonprofit-Organisationen auf die Institutionen und Funktionen der Bankenverbände an und leitet so Handlungsempfehlungen für das Verbandsmanagement ab.

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Mit dieser Organisationsstruktur entspricht der Bankenverband dem akzidentiellen Kriterium der notwendigen Selbstverwaltung bzw. Selbstbestimmung einer Nonprofit-Organisation. Das dritte akzidentielle Merkmal - die Freiwilligkeit - ist in der Forschung zur NonprofitOrganisation weitgehend umstritten. Der Diskurs, ob eine Nonprofit-Organisation ein MindestrnaE an Freiwilligkeit aufweisen mull, manifestiert sich in der Vielfalt genarmter Kriterien, die Freiwilligkeit ausdriicken sollen. Nach BADELT sind Indikatoren fUr das freiwillige Element einer Nonprofit-Organisation l32 zum einen ehrenamtlich geleistete Arbeit, die nicht allein ausftihrender Art, sondem auch dispositiver Art sein sollte, zum anderen freiwillig geleistete Geldzahlungen - Spenden - von privater Seite an Nonprofit-Organisationen und der freiwillige Ein- und Austritt in Abgrenzung zur gesetzlichen Pflichtmitgliedschaft.

16ff. und zum Bertriebsverbund die Weiterfilhrung der Gedanken Grochlas durch Lehmann: Wesen, S. 13ff. Vgl. Bidlingmaier: Kooperation, S. 358; Benisch: Kooperationen, S. 153; Boettcher: Kooperation, S. 22 und vor allem Schwarz: Verbands-Management, S. 34ff. Die Problematik dieser Kriterien wird im folgenden in bezug auf die Bankenverbiinde analysiert. Vgl. 2. Schwarz: Verbands-Management, S. 35. Vgl. Schwarz: Verbands-Management, S. 28ff. Schwarz stellt der Profit-Organisation bzw. "Erwerbswirtschaft" einen Block von Nonprofit-Organisation, das heiJit nicht-erwerbswirtschaftlichen Unternehmen, gegeniiber, der neben "Kooperationswirtschaften" auch "Karitativwirtschaften" und "Gemeinwirtschaften" umfaBt.

19 Terminologie Methode ableitet. Dabei betrachtet die Morphologie den Verband aus tibergeordneten Zusammenhangen - Objektbereichen - heraus und grenzt die Spezifika des Verbandes als Form der zwischenbetrieblichen Kooperation abo Als ubergeordnete Objektbereiche defmiert SCHWARZ - in Anlehnung an PARSONS Aufteilung der Gesellschaft in das wirtschaftliche, soziokulturelle und politische Subsystem - die Kooperationen im Wirtschaftssystem, im so- ziokulturellen System und im politisch-gemein-wirtschaftlichen System.

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