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By Susanne Steinmann

Im Zuge der Bildungsexpansion hat sich das Bildungs- und Ausbildungsniveau deutlich erhöht und auch zwischen Männern und Frauen angenähert. Die Studie befaßt sich mit der Frage, inwieweit sich mit diesen Veränderungen die Rolle von Bildung und Ausbildung für die individuellen Übergangsmuster in das Erwerbsleben und die daran geknüpften Beschäftigungs- und Karrierechancen gewandelt hat. Das Buch geht auf der Grundlage empirischer Analysen dieser Frage nach und untersucht für Deutschland die Muster der Übergänge zwischen Schule, Ausbildungssystem und Arbeitsmarktpositionen in einem Zeitraum von mehr als vier Jahrzehnten.

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Auffallend ist in der Gruppe der Realschüler die hohe Quote von 60 Prozent an allen Ausbildungsanfängern zum Rechtsanwaltsund Notarsgehilfen - mit weiterhin steigender Tendenz. Insgesamt werden in den aufgefiihrten zehn Berufen ca. 37 Prozent aller Ausbildungsanfänger mit Realschulabschluß qualifiziert (vgl. Berufsbildungsbericht 1999: 61 ). Tab. 6: Die zehn am häufigsten von Realschulabsolventen gewählten Ausbildungsberufe 1993, 1995 und 1997 Ausbildungsberuf Kaufmann im Einzelhandel Arzthelfer Kraftfahrzeugmechaniker Zahnarzthelfer Bürokaufmann (Industrie und Handel) Elektroinstallateur Kaufmann im Groß- u.

Die Entwicklung ist seit diesem Zeitpunkt rückläufig. Betrachtet man den Verlauf in Zusammenhang mit den angegebenen Relationen von Angebot und Nachfrage, so können zwei Befunde beobachtet werden: Während das Verhältnis von angebotenen und nachgefragten Ausbildungsplätzen Mitte der 80er Jahre negativ war, zeigt die Gesamtzahl der realisierten Ausbildungsverhältnissen quantitativ ihren höchsten Stand. h. der Ausbildungsstellenmarkt hat sich weitgehend der demographischen Entwicklung angepaßt, die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage wäre sonst wesentlich 39 dramatischer ausgefallen.

Einen besonderen Stellenwert kam der Neuordnung der Elektro- und Metallberufe 19 zu, da erstmalig eine Verlagerung von engen Berufskonzepten hin zu einer breiten beruflichen Grundausbildung vollzogen wurde, an die sich fachliche Schwerpunkte anschlossen. Damit war auch der Qualifikationsbegriff inhaltlich neu bestimmt. 20 Die Modemisierungsbestrebungen führten darüber hinaus zu neuen Lehr- und Lemmethoden21 in der Aus- und Weiterbildung, zu einer flexibleren Gestaltung der berufsschulischen Curricula, der Implementation neuer Informations- und Kommunikationstechnologien, zur weiteren Professionalisierung des Ausbildungspersonals und schließlich zu einer Qualifizierungsoffensive für Arbeitslose, um einige zentrale Elemente zu nennen (Koch/Reuling 1994; Upsmeier 1994).

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