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By Elisabeth Fischer, Prof. Dr. Harald Pechlaner

Traditionelle touristische Destinationen stehen unter einem starken Wettbewerbsdruck. Eine Möglichkeit zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit dieser Destinationen ist die Konzentration auf Kernkompetenzen. Ressourcen- und kompetenzorientierte Ansätze des strategischen Managements wurden bislang jedoch erst in wenigen Arbeiten auf Destinationen oder regionale interorganisationale Wertschöpfungssysteme übertragen.

Elisabeth Fischer untersucht, wie die kooperativen Kernkompetenzen der touristischen vacation spot identifiziert und entwickelt werden können. Ziel ist, das administration der Kernkompetenzen operationalisierbar zu machen und die heutige Perspektive des strategischen Managements der vacation spot zu erweitern.
Aus der Perspektive des Resource-, Competence-based und Relational View beschreibt sie für das regionale Wertschöpfungsnetzwerk vacation spot die kompetenzbildenden Faktoren, die Prozesse und die regionalen Einflussfaktoren, welche für die Entstehung kooperativer Kernkompetenzen verantwortlich sind, sowie den Managementzyklus für deren Entwicklung. Darüber hinaus entwickelt die Autorin einen Analyserahmen zur Identifikation von kooperativen Kernkompetenzen, dessen Operationalisierung im Rahmen einer Studie empirisch überprüft wird. Praxisorientierte Handlungsempfehlungen für die Entwicklung kompetenzorientierter Wettbewerbsvorteile in Destinationen sowie eine Darstellung der Grundvoraussetzungen für die agency schließen die Arbeit ab.

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Managing Strategy

A suite that is a part of the Open college built-in educating method, this ebook is designed to awaken the serious figuring out of scholars. There are readings protecting the strategic administration approach, process formula and handling strategic swap.

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Netzwerkpartner in idiosynkratische Aktiva, Wissen und Kompetenzen investieren, diese austauschen und kombinieren sowie effektive Steuerungs- bzw. Governancemechanismen einrichten, welche die Transaktionskosten senken und damit die Realisierung von Renten durch synergetische Kombinationen von Aktiva, Wissen und Kompetenzen ermöglichen. Als Renten generierende Quellen spielen also beziehungsspezifische Aktiva, wissensteilende Routinen, komplementäre 156 Hierzu zählen Vertreter wie Conner /Prahalad (1996); Grant (1996); Kogut /Zander (1992).

Nach dem Relational View können Beziehungsrenten dann entstehen, wenn Kooperations- bzw. Netzwerkpartner in idiosynkratische Aktiva, Wissen und Kompetenzen investieren, diese austauschen und kombinieren sowie effektive Steuerungs- bzw. Governancemechanismen einrichten, welche die Transaktionskosten senken und damit die Realisierung von Renten durch synergetische Kombinationen von Aktiva, Wissen und Kompetenzen ermöglichen. Als Renten generierende Quellen spielen also beziehungsspezifische Aktiva, wissensteilende Routinen, komplementäre 156 Hierzu zählen Vertreter wie Conner /Prahalad (1996); Grant (1996); Kogut /Zander (1992).

Stalk et al. (1992). 179 180 Kernkompetenzen Intellektuelle Wurzeln Repräsentative Autoren Forschungsgegenstand Kurzfristige Strategieorientierung (1) Market-bases View (Attentuating competitive forces) Mason, Bain Porter (1980) Industrien, Hoch Unternehmen, Produkte Rolle der Industriestruktur Strategischer Fokus Exogen Strukturelle Bedingungen und Wettbewerbsposition Often infinite Endogen Strategische Interaktion Gering Endogen Bestandsfunktionalität Gering Endogen Bestandakkumulation, Replikation und Imitierbarkeit Gering Endogen Kompetenzaufbau und -transfer Wissen Gering Endogen Wissensaufbau und -transfer, Lernen Organisationale Beziehungen, Beziehungsrenten Gering Endogen Wettbewerbsvorteile durch interorganisationale Beziehungen (2) Strategic conflict Machiavelli, Ghemawat (1986) Unternehmen, Produkte Schelling, Shapiro (1989) Brandenburger/ Cournot, Nalebuff (1995) Nash, Harsanyi, Shapiro (3) Klassische Resource-based View Ressourcen Rumelt (1984) Penrose, Chandler (1966) Selznick, Christensen, Wernerfelt (1984) Teece (1980, Andrews 1982) (4) Competence-based View Prozesse, Schumpeter, Dosie/Teece/ Positionen, Winter (1989) Nelson, Pfade Prahalad/Hamel Winter, (1990) Teece Hayes/Wheelwright (1984) Dierickx/Cool (1989) Porter (1990) (5) Erweiterte Resource-based View Heene, Sanchez Kompetenzen Resource based View Effizienzorientierte Strategiemodelle Strategische Modelle mit Betonung auf die Marktmacht 32 (6) Knowledge-based View Grant, Kogut/Zander Spender (1992) Cohen/Levinthal (1990) (7) Relational View Dyer Dyer (1996) Dyer/Singh (1998) Esenhardt/ Schoonhoven (1996) Tabelle 2: Aktuelle Paradigmen der ressourcenorientierten Theorie im Überblick Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Teece et al.

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