Download Delegation von Aufgaben an IT-Assistenzsysteme: Sicherheit by Alexander Roßnagel (auth.), Alexander Roßnagel, Philip Laue, PDF

By Alexander Roßnagel (auth.), Alexander Roßnagel, Philip Laue, Jan Peters (eds.)

Informationstechnik verspricht, die Menschen von Arbeit zu befreien oder ihnen die Arbeit zu erleichtern. IT-Assistenzsysteme sollen es ermöglichen, nicht nur viele einfache Tätigkeiten, Routineaufgaben und Alltagsentscheidungen, sondern anspruchsvollere, selbständig zu erledigende Vorgänge an Softwareagenten, Webservices, Vorgangsbearbeitungssysteme oder cellular kontextsensitive Dienste zu delegieren.

Die Autoren präsentieren die Ergebnisse des interdisziplinären Forschungsprojekts „Verteilte Software-Agenten für sichere und rechtsverbindliche Aufgabendelegation in mobilen kollaborativen Anwendungen (VESUV)“. Nach einer kurzen Einführung in die Herausforderungen der Aufgabendelegation werden die Probleme und Lösungen für einen Workflow im E-Government und für Location-based providers im E-Tourismus vorgestellt. Für beide Anwendungsbereiche werden Vorschläge für eine Gestaltung der Systeme entwickelt, die den Kriterien der Sicherheit, der Rechtsverbindlichkeit und des Datenschutzes gerecht werden.

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Massenmedien, Meinungsklima und Einstellung: Eine Untersuchung zur Theorie der Schweigespirale

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Über Psychologie und Psychopathologie des Jugendlichen

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Brücken in Wien: Ein Führer durch die Baugeschichte

Der Entwicklungsgrad einer Stadt kann sich in vielen Parametern wieder finden. Dabei kommt dem Brückenbau eine wesentliche Rolle zu. Planung der Wegeführung, Sicherheit für Nutzer und nicht zuletzt die Ästhetik sind Anzeichen für die urbane Qualität einer Stadt und untrennbar mit der Stadtgeschichte verbunden.

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In diesen frühen Phasen wird aber auch – meist unbewusst – über die Durchsetzbarkeit rechtlicher Anforderungen entschieden. Die technischen Entwicklungen verändern die faktischen Verwirklichungsbedingungen von Recht. Kommt dabei das Recht zu spät zur Anwendung, besteht die Gefahr verfestigter Strukturen und Abläufe, so dass das Recht einem fortwährenden Anpassungsdruck ausgesetzt wird; es „hinkt“ dann hinter der technischen Entwicklung her [Roßn08]. Gleichzeitig kann eine verspätete rechtliche Begleitung der Systementwicklung dazu führen, dass sich Techniksysteme nachträglich als rechtlich unzulässig und damit für den Praxiseinsatz als untauglich erweisen.

Eine Teilaufgabe innerhalb des Workflow für den Antrag auf Festsetzung besteht darin, die Zuverlässigkeit des Antragstellers zu überprüfen. Ob eine Person zuverlässig ist oder nicht, ist nach heutigem Stand der Technik kaum vollautomatisch zu ermitteln und im Übrigen auch rechtlich unzulässig. Eine Vielzahl verschiedener Aspekte (siehe Abbildung 10) sowie gesetzliche und behördliche Regelungen spielen für die Entscheidung eine wichtige Rolle. Ziel bei der Assistenz sollte es sein, dem Sachbearbeiter neben den vorhandenen Antragsunterlagen relevante Gesetzestexte, Bestimmungen und Gerichturteile für den Entscheidungsprozess bereitzustellen.

Sind die Daten nicht mehr erforderlich, sind sie zu löschen [BVer65; RJM+06]. Darüber hinaus gehend fordert das Prinzip der Datensparsamkeit, die Datenverarbeitungssysteme so zu gestalten, dass so wenig personenbezogene Daten wie möglich erhoben, verarbeitet und genutzt werden [RJM+06]. Um Datenschutz durch Technik zu ermöglichen, sind zwei Prinzipien zu verfolgen: Zum einen ist zu versuchen, Selbstdatenschutz dadurch zu gewährleisten, dass dem Betroffenen eigene Instrumente in die Hand gegeben werden, seine informationelle Selbstbestimmung zu schützen.

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