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By Sabrina Baumgartner

Von einer Regierung wird erwartet, dass sie die Öffentlichkeit rechtzeitig und umfassend über ihre Absichten und Entscheidungen informiert. Gleichzeitig wird immer wieder kritisiert, dass die Regierungen zu viele öffentliche Mittel für ihre Kommunikation aufwenden und den politischen Diskurs zu stark bestimmen. Die Studie fragt, wie die Regierungen der 26 Schweizer Kantone mit diesem Spannungsverhältnis umgehen. Sie beschreibt und vergleicht die Regierungskommunikation in den Dimensionen der Regeln, der business enterprise, der Akteure und der Instrumente. Zudem weist sie einen Zusammenhang zwischen der Ausgestaltung der politischen Systeme und der Regierungskommunikation in den Kantonen nach.

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5). Eine der umfassendsten Typologien der Kantone stammt von Vatter (vgl. ; für die Bundesländer in Deutschland vgl. Freitag/Vatter 2008). Er nimmt einen Vergleich zwischen den zentralen Politikinstitutionen der Kantone vor, um ihre Ursachen, wechselseitigen Einflüsse und Wirkungen aufzuspüren (vgl. Vatter 2002: 22). Er stellt sich die Frage, ob „(…) verschiedene, eindeutig voneinander unterscheidbare Typen kantonaler Demokratien [bestehen/SB] und wenn ja, durch welche politisch-institutionellen Eigenschaften (…) sie sich voneinander [unterscheiden/SB]“ (Vatter 2002: 401).

Korte/Fröhlich 2004: 181). Köhler/Schuster benutzen die Begriffe Regierungskommunikation und Regierungs-PR als beinahe gleichbedeutend. Regierungs-PR definieren sie als Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Bundesregierung (vgl. Köhler/Schuster 2006: 16). Regierungs-PR umfasst dabei „Informationsmaßnahmen nach Innen und Außen, national und international“ (Köhler/Schuster 2006: 16), wobei der Schwerpunkt der Regierungs-PR – im Gegensatz zur Regierungskommunikation – auf der Kommunikation mit externen Zielgruppen wie den Medien und den Bürgern liegt (vgl.

Jedes Mitglied der Regierung besitzt als Vorsteher des Departements seine eigenen Kompetenzen, die unabhängig vom Kollegium ausgeübt werden (vgl. Linder 2005: 230). Die Dauer der Amtsperiode liegt in fast allen Kantonen bei vier Jahren. Einzig in Appenzell Innerrhoden werden die Regierungsräte jährlich an der Landsgemeinde gewählt, der Kanton Freiburg kennt eine fünfjährige Amtsperiode (in Waadt gilt ab 2007 auch eine fünfjährige Amtsdauer) (vgl. Bochsler et al. 2004: 51; Vatter 2002: 50). In den meisten Kantonen bestimmt das Parlament oder die Regierung einen Regierungsratspräsidenten (auch Landammann genannt).

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