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By Chen, Ch

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Orientalismus und demokratische Öffentlichkeit. Antimuslimischer Rassismus aus Sicht postkolonialer und neuerer kritischer Theorie

Seit Jahren wird in politischer Öffentlichkeit und Wissenschaft heftig darüber gestritten, welches Sprechen über den Islam als legitimer Teil demokratischer Debatten zu betrachten ist und welches nicht. Diese Konflikte nimmt Floris Biskamp als Ausgangspunkt für eine theoretische Diskussion von Aushandlungen kultureller Differenz in der demokratischen Öffentlichkeit.

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Auch Regime von Sichtbarkeit des Körpers, Transparenz und Kontrolle stört (Yeğenoğlu 1999; von Braun und Mathes 2007). 16 17:26 33 34 Schirin Amir-Moazami (2011) gäbe. Nun ist die Frage vor allem in ihrer ontologischen Tragweite als solche irreführend. Vor allem wenn wir das Säkulare in seiner Kontingenz und notwendigen Abhängigkeit zum Religiösen begreifen, kann es den säkularen Körper nur in Relation zum religiösen Körper geben. : 634) sei, eine Antwort zu voreilig vorwegzunehmen. Denn gerade wenn wir das Säkulare als vom Religiösen abhängig begreifen, trägt auch diese Behauptung leichtfertig dazu bei, die säkulare Matrix zu naturalisieren, anstatt ihren komplexen Operationen gerade in ihren verkörperten Anlagerungen nachzugehen.

Während dem Christentum und seinen buddhistischen Freunden ›weltreligiöser‹ Universalitätsanspruch zugesichert wurde, wurde das Judentum seiner universellen Ambitionen entledigt und zur ›Diaspora‹, ›Minderheit‹ bzw. nach und nach zur naturalisierten ›Rasse‹. Der Islam indes wurde als unbeweglicher, inhärent politischer und zivilisierungsbedürftiger Gegenpart zum universalisierbaren Christentum entworfen, das durch Selbstkritik und Reflexivität die Regeln der Aufklärung verinnerlicht und verdaut zu haben meinte.

In der »Anthropologie in pragmatischer Hinsicht« schließlich ist in einer Fußnote gar von den »unter uns lebenden Palästinern« die Rede, einer »Nation von Betrügern« (Kant 1964a: B129-132). Man mag das alles dem empirischen Menschen Kant zurechnen – wie verhielt sich sein systematisches Denken zum Judentum? Vor allem: wie sollen wir heute – nach der Massenvernichtung der europäischen Juden – einen Satz lesen, der sich in Kants nachgelassenen Reflexionen zur Moralphilosophie findet: »Die Euthanasie des Judentums ist die reine moralische Religion mit Verlassung aller Satzungslehren, deren einige im Christentum noch zurück behalten bleiben müssen« (Kant 1964b: A81).

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