Download Eine Lektüre von Hegels Phänomenologie des Geistes: Teil 2. by Kurt Appel, Thomas Auinger PDF

By Kurt Appel, Thomas Auinger

Dieser Band ist der zweite Teil einer Lektüre von Hegels Phänomenologie des Geistes, in dem die Kapitel «Geist» und «Religion» von Hegels erstem Hauptwerk umfassend kommentiert werden. Diese Lektüre verdankt sich dabei einem über viele Jahre laufenden Seminar, welches am Institut für Philosophie der Universität Wien unter Leitung von Professor Dr. Friedrich Grimmlinger abgehalten wurde und in dem der Hegelsche textual content gemeinsam Satz für Satz gelesen und ausgelegt wurde.

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Die Gestalten des Geistes, die uns nun auftreten, erinnern daher nicht nur die Etappen der Geschichte des Individuums auf seinem Weg zu sich, sondern ebenso sehr grundlegende Epochen, in welche sich die Weltgeschichte auseinanderlegt. 105 So bereits bei Aristoteles, Nikomachische Ethik, 3. Buch. Selbstverwirklichung als Entäußerung 41 (Freiheit gefasst als bloße Wesensverwirklichung) hat der Geist bereits im Zeichen der absoluten Abstraktion immer schon transzendiert - Freiheit ist das Transzendieren der Unmittelbarkeit schlechthin.

126 Weil es aber die unmittelbare Einheit der Einzelheit und des Allgemeinheit ist, ist das sittliche Ich auch unmittelbar gebrochen in das Gesetz der Einzelheit und das Gesetz der Allgemeinheit. In der Erfahrung der Endlichkeit der sittlichen Welt, dass also Familienethos und Staatsethos in den tragischen Konflikt miteinander geraten und aneinander zugrunde gehen, wird es nun für den Geist werden, was der sittliche Geist an sich war: gebrochen. Die erst unmittelbare Einheit von Substanz und Subjekt ist eine gebrochene; darin gründet die Endlichkeit des objektiven Geistes, die er nun als sein Schicksal zu erfahren beginnt.

Auf der Grundlage der Werke von 1832-1845 neu editierte Ausgabe, hg. v. M. 1970, S. 145 Hegel, PhdG 24. 52 Friedrich Kern Anderen gekommen – eine Einsicht, die ich hier nur als Behauptung stehen lassen kann. Die Entwicklung der Anerkennung als ein das Selbstbewusstsein tragendes Element hat ihren Ausgangspunkt in einem Begriff des Lebens, der seine durch das Bewusstsein gewonnenen Momente auseinanderlegt: die einfache Kontinuität, die bestehende Gestalt, der Prozess der Gestalten und die in dieser Bewegung des Lebens sich wieder zur Einfachheit schließende Einheit, die Gattung.

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