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By Theodor Heller

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication documents mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Über Psychologie und Psychopathologie des Jugendlichen

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer booklet data mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

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Wir haben hier eine Form des Spaltungsirreseins, der Schizophrenie, vor uns, die auch als Dementia praecox bezeichnet wird. weil viele derartige Zustande mit fruhzeitigem Schwachsinn enden. Wir haben diese Erkrankung schon an anderer Stelle (35) gekennzeichnet. Die Schizophrenie wurde ehemals als Jugendirrsein bezeichnet und fUr eine typische Erkrankung des Jugendalters gehalten. Diese Annahme hat sich als nicht haltbar erwiesen. Auch vor und nach der Pubertatszeit setzt die Schizophrenie ein, und ich hatte es deshalb als notwendig erachtet.

Auch schizophrene Zustande pfropfen sich der Debilitat leicht auf und enden dann in schwerstem BIOdsinn. Wahrend der aktive Typus leicht der Kriminalitat verfiillt, endigt der passive Typus der Debilitat - auch wenn keine Komplikationen eintreten - nicht selten in mehr oder minder schwerer Verwahrlosung. Bei Imbezillen und Idioten andert sich in der Pubertat gewohnlich nicht viel, und es ergibt sich hier der paradoxe Tatbestand, daB die abnormsten Menschen in gewissem Sinne die normalste Pubertat haben.

Die schizoide Pubertiit ist gekennzeichnet durch den Autismus, das vollstandige AbschlieBen gegen die AuBenwelt, und zwar in weit hOherem MaBe, als dies bei der normalen Pubertat der Fall ist, dann aber auch vielfach durch ein besonders reiches Innenleben, das sich hinter irrefiihrend primitiven, eintonigen, bisweilen sogar hiiBlichen und selbst abstoBenden auBeren Formen verbirgt. Oft legt sich der Schizoide der AuBenwelt gegeniiber ein eigenartiges, steifes, in seltsamen Formen erstarrendes Zeremoniell zurecht, das ihn fast liicherlich macht.

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